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Geboren am 23. April 1891 auf Gut Sonzowka.
Erster Klavierunterricht bei der Mutter, mit fünf Jahren komponiert er Klavierstücke . Systematischer Unterricht durch R. Glière.
1904-1914 Studium am St. Petersburger und Moskauer Konservatorium, u.a. bei Ljadow, Rimskij-Korsakow, Tanejew, Tscherepnin.
Oppostion zur konservativen Konzertpraxis, Anschluss an avantgardistische Kreise.
Seit 1908 Beginn einer außergewöhnlichen pianistischen Karriere.
1914: Rubinstein-Preis
1918: verlässt Russland nach der Revoluiton. Lebt in Japan, Amerika, Europa (Paris)
1933: Rückkehr nach Russland. Zählt zu den höchstbegehrten Persönlichkeiten seines Heimatlandes. Engagierte Mitarbeit an Projekten offizieller Kulturpolitik (Film- und Schauspielmusiken)
Stirbt am 4. März 1953 in Moskau. Nach ihrem Abschluß am Royal College of Music erhielt Carol Barratt das Martin Musikstipendium für Komposition von der Philharmonischen Gesellschaft und studierte bei Elisabeth Lutyens. Ihre Kompositionen werden häufig aufgeführt und im Rundfunk übertragen, vor allem die Flöten-Suite, das Blechbläserquintett, die Tuba-Sonate, die Oboen-Sonate und der Liederzyklus "Love...a Strange Disease". Ihr "Magnificat" und "Nunc dimittis" erklangen erstmals 1992 in der St. Paul's Cathedral in London. 1995 wurden ihre "Six ' Songs' for Singing" ausgwählt, um als ein Bestandteil der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Composers' Guild aufgeführt zu werden. |