Was haben Fugen mit Flucht zu tun? Wie kann Musik helfen, unsere Welt besser zu verstehen? Und warum erzählen die Werke von Renaissance und Barock noch heute von Themen, die uns unmittelbar betreffen?
Christian Much lädt dazu ein, Musik einmal anders zu betrachten: nicht nur als Klang, sondern als Spiegel menschlicher Erfahrungen. Ausgehend von seinem Roman Sigelmanns Fuga führt er durch die faszinierende Welt der frühen Musik und zeigt, wie sich in Kompositionen Fragen nach Bewegung, Veränderung, Zusammenleben und Identität verbergen.
Anschaulich und erzählerisch verbindet Musik und Bewegung Musikgeschichte mit Literatur, Philosophie und Zeitgeschichte. Begegnungen mit Komponisten wie John Dowland, Jan Pieterszoon Sweelinck und Johann Sebastian Bach eröffnen neue Perspektiven auf eine Epoche, deren Ideen bis heute nachwirken.
Ein inspirierendes Buch für alle, die Musik neu entdecken möchten - als Kunstform, als Denkweise und als Ausdruck dessen, was Menschen über Jahrhunderte hinweg verbindet.