Basel - eine Stadt zwischen Rhein und Weltkonzern, zwischen Fasnachtstrommel und Humanismus. Daniela Engist hat dreizehn Jahre lang als Grenzgängerin zwischen Freiburg und der Schweizer Metropole gependelt. Aus dieser Zwischenexistenz heraus zeichnet sie ein literarisches Porträt Basel, das unter die Oberfläche dringt.
Ihr essayistisches Stadtporträt folgt dem Rhein als Lebensader durch die Jahrhunderte - von Erasmus von Rotterdam und den Anfängen des Buchdrucks bis zu den weißen Türmen der Pharmaindustrie. Sie lauscht den Schnitzelbängglern der Basler Fasnacht, begleitet eine ehemals obdachlose Frau durch das unsichtbare Basel sozialer Ungleichheit und steht staunend vor Jean Tinguelys wasserspeienden Schrottskulpturen.
Nachdenklich, feinsinnig und nie ohne Ironie verwebt Engist persönliche Erinnerungen mit kulturhistorischen Tiefenbohrungen. Ihr Blick von außen - der einer Grenzgängerin zwischen Deutschland und der Schweiz - macht das Vertraute fremd und das Fremde vertraut. Ein literarisches Stadtessay über Bewegung und Stillstand, Reichtum und Verletzlichkeit.
Das ideale Geschenk für Basel-Liebhaber und kulturinteressierte Erwachsene, die Slow Travel dem Schnelldurchlauf vorziehen.