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Gerd Bolik, Jg. 1944, studierte Jura in Erlangen und Würzburg. Er trat 1974 in den Bayerischen Staatsdienst ein und war als Richter, Staatsanwalt und Vorsitzender Richter einer Kammer für Handelssachen tätig. 1992 übernahm er am Bezirksgericht Leipzig eine Aufgabe im Rehabilitierungssenat, der für die Aufhebung von DDR-Unrechtsurteilen zuständig war. 2008 erfolgte die Versetzung in den Ruhestand.
Seit den frühen 60er Jahren beschäftigt sich der Autor mit den Verteidigungsplanungen der NATO. Als Durchbruch bezeichnet er jedoch den Moment, als das Bundesarchiv-Militärarchiv in Freiburg die zuvor verschlossenen Einsatzpläne zur Sichtung freigibt.
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