Fundamentalismus sowie die misstrauische Ablehnung ganzer Bevölkerungsgruppen führen oft zu gewalttätigen Ausschreitungen. Nicolas Sarkozy zeigt auf, wie der Staat die Religionsfreiheit gewährleisten kann und gleichzeitig seine Unabhängigkeit bewahrt. In Gesprächen mit dem Philosophiedozenten Thibaud Collin und dem Dominikanerpater Philippe Verdin entwickelt Sarkozy seine Vorstellungen von einem friedlichen Miteinander der Religionen in Frankreich und in Europa. In sechs Kapiteln werden Aspekte des Laizismus, des Islam, der Sektenproblematik, des Bildungswesens sowie der Chancen einer Basis für ein vereintes Europa beleuchtet. Gerade in Zeiten extremistischer Bedrohungen liefert das Buch einen wichtigen Beitrag zu den aktuellen Diskussionen um die Freiheitsrechte. Es ist ein Plädoyer für Toleranz und Religionsvielfalt.