Weltweit gehen Menschen gegen die Globalisierung und den freien Handel auf die Straße. Nationalistische Tendenzen sind auf dem Vormarsch. Covid-19 und die Finanzkrise haben die Schattenseiten einer vernetzten Welt aufgezeigt. Trotzdem oder gerade deshalb plädiert Johan Norberg für den Erhalt der Offenheit. Brillant kombiniert er historische Lehren mit Erkenntnissen aus der Evolutionspsychologie, um zu erklären, warum der Liberalismus gerade in Gefahr, aber trotz allem der beste Weg zu mehr Wohlstand, Gesundheit und Fortschritt ist. Und er warnt davor, diese Errungenschaften aufs Spiel zu setzen, denn: "Betrachtet man den heutigen Lebensstandard, die Gesundheit, den Wohlstand, die Alphabetisierung und die Freiheit im historischen Kontext, besteht kein Zweifel, dass wir in einem goldenen Zeitalter leben. Aber die Geschichte ist übersät mit goldenen Zeitaltern, die nicht von Dauer waren."
"KLAR, ANSCHAULICH UND ÜBERZEUGEND"
The Economist
Was wären wir ohne Offenheit? Ohne offene Handelsbeziehungen, ohne offene Grenzen, ohne eine offene Gesellschaft? Wir wären weit entfernt von den goldenen Zeiten, in denen wir gerade leben. Offenheit ist der Schlüssel zu Fortschritt, Wohlstand und Erfolg. Umso verwunderlicher, dass nationalistische Ideologen, Populisten und Globalisierungsgegner weltweit gegen Offenheit protestieren - ein Weg, der Innovationen verhindert und zu Stillstand und Verderben führt, wie Bestsellerautor Johan Norberg in seinem neuen Buch zeigt: Die Gesellschaften und Kulturen, die die Freiheit beschränkten und keine Offenheit zuließen, gingen unter - seien es die Neandertaler, das Römische Reich oder die Sowjetunion.
Norbergs Buch kommt daher zur rechten Zeit: Es ist ein wichtiger Weckruf für uns alle, dass wir Fortschritt und Innovationskraft unserer Gesellschaft nur dann sichern können, wenn wir uns täglich aufs Neue für Freiheit und Offenheit einsetzen.